Horlacher, K. D. (in Vorbereitung). Traitedness als Intraskalenvarianz, eine konsistente und dennoch überflüssige Persönlichkeitseigenschaft.

 

Traitedness wurde anhand der Intraskalenvarianz operationalisiert. Als Validitätskriterien dienten aggregierte Fremdeinschätzungen.

Ergebnisse:

o      Traitedness korreliert zwischen .50 und .70 mit der Extremität der Eigenschaftsausprägung.

o      Traitedness lässt sich mit einer Varianzaufklärung von ca. 93 % anhand der individuellen Itemextremität, der individuellen Skalenextremität und der Interaktion aus beiden Extremitätswerten vorhersagen. Die Varianzaufklärung fällt ohne Berücksichtigung der Interaktion zwar signifikant, numerisch aber nur unwesentlich auf 87 % ab.

o      Während die Eigenschaft, extreme Eigenschaftsausprägungen zu besitzen, zwischen verschiedenen Inhaltdimensionen nicht konsistent ist (a = .23), ist Traitedness eine konsistente Persönlichkeitseigenschaft (a = .47) (jeweils gemessen an 6 Skalen).

o      Traitedness ist kein Moderator für die Validität!

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